Spider-Glossar

Man muss nicht alles wissen – man muss nur wissen, wo es steht. Informiere dich hier schnell in der alphabetischen Übersicht! Damit du nicht lange suchen musst, haben wir im Glossar die wichtigsten Begriffe für dich zusammengefasst. Schau für weitere Details in unsere Spider-Anleitung.


Deck:

Deck oder vollständiges Kartendeck bezeichnet ein vollständiges Set an Spielkarten. In Spider Solitaire bedeutet das 104 französische Spielkarten. Jeder Rang kommt achtmal vor. Im Grundspiel gibt es nur eine Farbe, sodass es jede Karte achtmal gibt.

Eine Farbe (One Suit):

One Suit kommt aus dem Englischen und bedeutet bei Spider, dass man mit nur einer Farbe spielt. Dieser Modus gilt an unseren Standard-Tischen. Es ist der einfachste Modus, da Karten einer Spielfarbe sich in den Verschiebestapeln seltener blockieren. Wenn du einen eigenen Tisch erstellst, kannst du mit Sonderregeln auch die beliebten Spielmodi „2 Suits Spider Solitaire“ und „4 Suits Spider Solitaire“ aktivieren. Siehe Zwei Farben und Vier Farben.

Einfach (Sonderregel):

Mit dieser Sonderregel kann man Karten vom Talon auch auf leere Verschiebestapel verschieben. Dies geht normalerweise nicht. (Bei zusätzlich aktivierter Sonderregel Scorpion ändert sich die Funktion: Mit Einfach kannst du nun eine beliebige Karte auf leere Verschiebestapel legen, was in Scorpion normalerweise nicht geht.)

Entspannt (Sonderregel):

Spiele Entspannt und beginne das Spiel mit einem vollständig aufgedeckten Tableau. Damit ist das Spiel einfacher und entspannter: Du kannst sehen, wo die entscheidenden Karten liegen und sie strategisch freispielen. (Bei gleichzeitig aktivierter Sonderregel Scorpion wird nur ein Verschiebestapel komplett aufgedeckt, nicht alle.)

Farbe:

Spider wird traditionell mit dem französischen Kartenblatt gespielt. Daher sind die Farben hier Kreuz, Pik, Herz und Karo. Im Spider Palast kannst du wählen, ob du mit 104 Karten in einer, zwei, oder vier Farben spielen willst. Siehe Eine Farbe, Zwei Farben und Vier Farben.

Foundation:

Zielstapel werden im Englischen Foundations, genannt. Unter Foundation fassen wir die acht Felder, die zum Spielbeginn von Spider Solitaire leer sind, zusammen. Das Ziel des Spiels ist es, alle Zielstapel, also die Foundation komplett zu füllen – mit korrekt sortierten, einfarbigen Sequenzen. Eine korrekt sortierte Sequenz wird automatisch auf einem Zielstapel abgelegt. Hat man alle Zielstapel gefüllt, ist die Runde gelöst.

Joker (Sonderregel):

Mit dieser Sonderregel erscheint ein neuer Button mit dem Jokersymbol auf der Spielfläche. Jeder Spieler kann den Joker dreimal nutzen und er funktioniert so: Du suchst einen Zielstapel aus, der automatisch die passende Karte bekommt. Diese Karte wird dann beliebig aus dem Talon oder dem Tableau gezogen. Wenn du eine Runde löst, bekommst du für nicht genutzte Joker Bonuspunkte.

Patience:

Spider Solitaire gehört zu den sogenannten Patiencen. Das Wort stammt aus dem Französischen und heißt übersetzt Geduld, was darauf hindeutet, dass man es ursprünglich zum Zeitvertreib gespielt hat. Patiencen werden auch Solitaire genannt. Beides sind Oberbegriffe für zahlreiche, grundsätzlich ähnliche aber dennoch verschiedene Spiele. Hier im Spider Palast kannst du Spider und Scorpion spielen. Für Klondike und Easthaven kannst du im Solitaire Palast vorbeischauen.

Punkte:

Im Spider Palast wird jeder Zug entweder positiv oder negativ gewertet. Wie effizient du dein Spiel löst, beeinflusst das Endergebnis. So werden unterschiedliche Lösungswege des gleichen Spielaufbaus vergleichbar, was es dir ermöglicht, gegen deine Mitspieler anzutreten.

Rang:

In Spider Solitaire gibt es 13 Ränge. Die absteigendeRangordnung lautet König, Dame, Bube, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, Ass. Eine einfarbige, vollständige, und lückenlos sortierte Reihe von Karten ist eine Sequenz.

Schnell (Sonderregel):

Mit dieser Sonderregel wird die Rundenzeit für alle Spieler verkürzt.

Scorpion (Sonderregel):

Die Sonderregel Scorpion aktiviert den Spielmodus Scorpion Solitaire. Er unterscheidet sich von Spider im Spielaufbau und den Regeln im Tableau und Talon. Eine detaillierte Übersicht findest du hier.

Sequenz:

Dies bezeichneteinfarbige, vollständige, und lückenlos sortierte Reihe von Karten. Bei Spider muss eine Sequenz im Tableau absteigend sortiert werden. Also liegt der König unten und das Ass oben. Ist eine Sequenz vollständig, wird sie automatisch in die Foundation verschoben. Dort liegt umgekehrt das Ass ganz unten und der König oben.

Solitaire:

Siehe Patience.

Sonderregeln:

Mit Sonderregeln kannst du im Spider Palast an eigenen Tischen das Spiel so konfigurieren, wie du es am liebsten spielst. Wir bieten Zwei Farben, Vier Farben, Joker, Undo aus, Schnell, Entspannt, Einfach, Scorpion und Training an.

Stock:

Siehe Talon.

Tableau:

Dies ist der größte Teil des Spielfeldes. Am Rundenbeginn werden hier 54 Karten auf zehn Verschiebestapel ausgeteilt. Die ersten vier Stapel haben je sechs Karten, die folgenden sechs Stapel haben je fünf. Die jeweils obere wird Karte aufgedeckt. Du kannst Karten aus dem Talon hier anlegen sowie Karten zum Sortieren von Stapel zu Stapel verschieben.

Talon:

In einer Runde Spider werden zu Beginn 50 Karten verdeckt zum Nachziehen abgelegt. Das ist der Talon. Während der Runde kannst du von hier zehn aufgedeckte Karten zufällig auf die Verschiebestapel verteilen. Jeder Stapel bekommt dabei eine Karte. Manchmal wird der Talon auch Stock genannt.

Tisch:

Im Spider Palast kannst du an verschiedenen Tischen Spider Solitaire oder Scorpion spielen. Die Tische können sich durch Spielerzahl, Rundenzahl, Anforderungen an die Spieler und ausgewählte Sonderregeln unterscheiden. Setz dich an den Tisch, der dir am besten gefällt! Ein Tisch endet, sobald die ausgewählte Rundenzahl gespielt wurde.

Training (Sonderregel):

Mit dieser Sonderregel geht der Tisch nicht in die Liga ein – weder Punkte, noch Chips, noch Sterne verändern sich. Allerdings wirst du weiterhin Erfahrungspunkte sammeln.

Undo:

Mit diesem Button kannst du einen Zug rückgängig machen. Du kannst ihn beliebig oft einsetzen. Aber Achtung, das gibt Minuspunkte!

Undo aus (Sonderregel):

Deaktiviere die Undo-Funktion mit dieser Sonderregel. Nun musst du bis zum Rundenende bei deinen Entscheidungen bleiben. Das erschwert das Spiel ein wenig.

Verschiebestapel:

Dies sind die zehn Stapel in der Mitte des Spielfeldes. Hier kannst du aufgedeckte Karten bewegen und ab- und anlegen, um schrittweise Sequenzen zu bilden. Entfernst du alle aufgedeckten Karten von einem Verschiebestapel, wird die nächste aufgedeckt. Du kannst eine Karte nur anlegen, wenn sie einen Rang niedriger als die Zielkarte ist. Bei mehreren bewegten Karten gilt das Gleiche – keine Lücken erlaubt. Leere Verschiebestapel können mit einer beliebigen Karte belegt werden.

Vier Farben / Four Suit (Sonderregel):

Mit der Sonderregel Vier Farben kannst du das sogenannte „4 Suit Spider Solitaire“ bzw. „Spider Solitär 4 Farben“ spielen. Man spielt hier mit vier Spielfarben, statt mit nur einer wie im Normalmodus. Das Spiel wird dadurch deutlich schwieriger!

Zielstapel:

Siehe Foundation.

Zwei Farben / Two Suit (Sonderregel):

Mit der Sonderregel Zwei Farben kannst du das sogenannte „2 Suit Spider Solitaire“ bzw. „Spider Solitär 2 Farben“ spielen. Man spielt hier mit zwei Spielfarben, statt mit nur einer, wie im Grundspiel. Das Spiel wird dadurch etwas schwieriger.